Unser Garten

Der Garten von Rosa und Gerhard Obermayr

Wasserdost (Eupatorium cannabinum)

Der Name Wasserhanf oder Wasserdost bezieht sich auf die Ähnlichkeit der Blätter mit Hanfblättern. 

Die ausdauernde, bis 1,50 m hohe Pflanze hat einen aufrechten Stängel, gegenständige, 3- bis 5-schnittige Blätter, bei denen Abschnitte lanzettlich und gezähnt sind. Von Juli bis September blüht Wasserdost mit hellrosa Blüten, deren Köpfchen 4- bis 6-blütig sind. Die Blüten bilden schirmförmige Doldentrauben.

Der Wasserdost - auch Kunigundenkraut genannt - ist eine alte Heilpflanze, die die Bitterstoffe Eupatoriopikrin, sowie Lactucerol, Euparin, Saponine, Gerbstoffe und ätherisches Öl enthält.

Die Blütezeit des Wassersdost ist von Juli bis September.

Bei allen Erkältungen und Infektionen kann der Wasserdost zur Steigerung des Immunsystems eingesetzt werden. Zu diesem Zweck nimmt man ihn entweder als Tee, der als Kaltauszug bereitet werden sollte oder als Tinktur. Die beste Wirkung wird entfaltet, wenn man gleich zu Beginn der Erkältung mit der Wasserdostbehandlung anfängt.

Außerdem hat man gute Erfahrungen zur Linderung von Heuschnupfen gemacht. Da er auch die Leber reinigt und Milz und Galle anregt, wird er auch zur Blutreinigung eingesetzt. Dadurch wirkt er auch innerlich und äußerlich hilfreich bei Hautausschlägen.

Bei Oedemen kann er helfen, weil er Niere und Blase anregt, das überflüssige Wasser auszuscheiden.

In seiner Hauptwirkung (Immunsystem) erinnert er stark an den Sonnenhut (Echinacea) mit dem Vorteil, daß er auch wild wächst und das ganze üppige Kraut verwendet werden kann.

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