Unser Garten

Der Garten von Rosa und Gerhard Obermayr

Wunderblume (Mirabilis Jalapa)

Die Wunderblume stammt ursprünglich aus Peru, wo sie in Hülle und Fülle wächst. Seit 1525 kann man sie auch den ganzen Sommer über in europäischen Gärten bewundern. Die Wunderblume hat üppige purpurne, weiße oder gelbe Blüten, die sich erst am Ende des Tages öffnen. Aus diesem Grund wird sie je nach Land auch "Four o’clock“ oder "Buenas Tardes“ genannt. Sie ist bekannt für ihre Schönheit und ihren lieblichen Duft. 

Zur Gattung Mirabilis gehören neben der Garten-Wunderblume M. jalapa noch insgesamt etwa 50 weitere Arten, die von den südwestlichen USA bis nach S-Amerika verbreitet sind.

Die Wunderblume hat vielzählige, medizinische Eigenschaften: Die Wurzeln enthalten abführende und harntreibende Substanzen; einige traditionelle südamerikanische und asiatische amtliche Arzneibücher sagen ihnen sogar aphrodisische Eigenschaften nach. Die Blätter dieser Pflanze werden zur Heilung von Abszessen in Breiumschlägen verwendet oder verzehrt. Die Blüten dienen als Lebensmittelfarbstoff.

Die Forschung hat in den Samen der Wunderblume zwei bemerkenswerte Substanzen entdeckt: ß-Amyrin und ß-Sitosterol, die nachhaltig entzündungshemmend wirken und eine neutralisierende Wirkung auf freie Radikale haben. Tests in vitro und in vivo haben nachgewiesen, dass Extrakte der Wunderblume entzündungshemmend wirken können.

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