Unser Garten

Der Garten von Rosa und Gerhard Obermayr

Bergbohnenkraut (Satureja montana)

Die ausdauernden Bergbohnenkräuter kommen aus montanen, kühlen Regionen des Mittelmeerraumes. Paßt zu vielen Gerichten, die keine Bohnen enthalten: Gemüse, Fleischgerichte, Kräuterkäse. Bergbohnenkraut kann auch gut als Ersatz für Oregano genommen werden.

Durch den aufrechten, hohen Wuchs kann man auch größere Zweige schneiden, z.B. für den Grill oder zum Trocknen in Bündeln. Da die Zweige den Erdboden kaum berühren erübrigt sich meist das Waschen. Allen Bergbohnenkräutern gemeinsam ist ein feineres und stärkeres Aroma als beim bekannten einjährigen Bohnenkraut. Ganze Zweige können mitgebraten (zuunterst) oder mitgekocht werden. Nach dem Garen allerdings muß man sie herausnehmen. Die Kulturansprüche sind wie bei Thymian: volle Sonne, gut durchlässigen Boden und nicht überdüngen. Das Bergbohnenkraut heißt auch Winterbohnenkraut (vielleicht, weil man auch noch im Winter grüne Spitzen ernten kann?) oder auch Pfefferkraut (wegen seines pfeffrigen Geschmacks). Es ist wintergrün und einige Stengel mit Blättern können den ganzen Winter über gepflückt und in diversen Speisen verwendet werden.

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