Unser Garten

Der Garten von Rosa und Gerhard Obermayr

C-Falter (Polygonia [c-album Linnaeus] 1758)

Der C-Falter hat seinen Namen nach der weißen Zeichnung auf der Hinterflügel-Unterseite, die dem Buchstaben C ähnlich sieht. Die überwinterten Falter legen im zeitigen Frühjahr ihre Eier ab.

Ein Teil der Raupen entwickelt sich schnell und ist bereits im Mai-Juni erwachsen. Diese Raupen ergeben Falter der Formen f. hutchinsonii oder f. variegata. Die Raupen, die von diesen Faltern abstammen vollenden ihre Entwicklung zusammen mit den langsam wachsenden Raupen vom Frühjahr im September/Oktober. Aus den Puppen schlüpfen Falter der Nominatform, die dann überwintern.

Der C-Falter liebt feuchte Saumbiotope wie Kahlschläge, Waldmäntel, Wegränder in Misch- und Laubwäldern, Auwälder.

Zu den Nahrungspflanzen gehören Ulmen, Weiden, Brennesseln und Hopfen.

Wie die meisten Edelfalter enthüllt auch der C-Falter seine Farbenpracht, sobald er sich von oben zeigt: kräftige Braun- und Orangetöne mit dunkelbraunen Flecken und einem blauen Rand an den Hinterflügeln. Auf den ersten Blick sieht er dem "Kleinen Fuchs" ein wenig ähnlich.

Sein Gattungsname "Polygonia" rührt von den gebuchteten und mit vorstehenden Ecken umgebenen Flügeln her. Die Vorderflügel sind verhältnismäßig schmal und lassen stets einen tiefen, gebogenen Spalt zu den Hinterflügeln entstehen. An diesem charakteristischen Spalt kann man ihn auf den ersten Blick vom "Kleinen Fuchs" unterscheiden.

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